Auch unsere Lebensweise ist stark geprägt von der traditionellen drei-Stufenwirtschaft:
Heimbetrieb – Vorsäß – Hochalpe
Anfang Mai, wenn der Sommer naht, heißt es: alles zusammenpacken – wir ziehen auf die Alpe. Vom gesamten Haushalt bis zu den Tieren im Stall wird alles mitgenommen. Nun beginnt wieder die Zeit, bei der sich das Leben nach dem Rhythmus der Natur richtet. Was auf den ersten Blick idyllisch aussieht, ist vor allem auch harte Arbeit.
Unsere Tiere können täglich im frischen Gras weiden und sich austoben. Im Herbst, Ende September, wenn sich die Natur wieder zurück zieht, ziehen auch wir uns wieder zurück. Alles wird zusammengepackt und nach Hittisau zum Heimbetrieb gebracht. Dort verbringen wir mit den Tieren den Winter. In dieser Zeit bekommen unsere Tiere selbstgetrocknetes Heu.
Unsere Philosophie der Alpwirtschaft
Auf unserer Alpe steht die nachhaltige Bewirtschaftung im Einklang mit der Natur und den Tieren im Mittelpunkt. Wir legen großen Wert auf die Offenhaltung unserer Weideflächen, die wir regelmäßig pflegen, damit sie auch für kommende Generationen erhalten bleiben. Dabei arbeiten wir ressourcenschonend, um die natürlichen Gegebenheiten zu bewahren und die Umwelt zu schützen.
Die artgerechte Haltung unserer Tiere ist uns besonders wichtig. Unsere Milchkühe und Rinder genießen die frischen, kräuterreichen Wiesen und leben in einem natürlichen Umfeld, das ihren Bedürfnissen gerecht wird. So können wir nicht nur eine hochwertige Milchproduktion garantieren, sondern tragen auch aktiv zum Erhalt der Artenvielfalt und der Schönheit der Berglandschaft bei.
Mit dieser Philosophie möchten wir ein Stück Tradition bewahren und gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag für eine gesunde Zukunft leisten – für die Natur, die Tiere und uns Menschen.
Unsere Tiere
Bei der Landschaftspflege werden wir von unseren Milchkühen und unseren Jungrindern tatkräftig unterstützt. Für Unterhaltung und manch strahlende Augen sorgen unsere Hühner, Hasen und Katzen.